Die Ausgangslage
 
Es begann damit, dass in den Jahren nach der Jahrtausendwende im ASV Glonn eine regelrechte Langweile herrschte, was das Thema Vereinsausflüge betraf.
Die legendären Fahrten der alten AH aus den 70ger und 80ger Jahren mit Mann, Maus, Kind und Kegel, gehörten längst der Vergangenheit an.
Doch damit wollten sich einige ASVler nicht zufrieden geben.
Zumal in dieser Zeit auch noch die 1. und 2. Herrenmannschaft ein Trainingslager nach Budapest unternehmen wollte.
Die Stimmen: „Des gibts doch ned, dass bei uns nix mehr zammageht“ mehrten sich deutlich.
Verschärft wurde die Situation dadurch, dass zu diesem Zeitpunkt einige bereits längere Zeit verheiratet waren: „I muaß unbedingt amoi wieder raus!“ Andere hingegen standen kurz oder ganz kurz davor in den Hafen der Ehe einzulaufen: „Ja wenn denn so is, muaß i unbedingt nomoi raus.“
 
Aus diesem Grund wurde zu einer Zusammenkunft eingeschworener Furtroaser ins ASV-Vereinsheim eingeladen, um die fatale Situation zu besprechen.
Die Anwesenden konnten gut und gerne als „Kompetenzteam“ des ASV bezeichnet werden,
schließlich waren unter Ihnen keine geringeren als z.B. Karl-Heinz, der Haus- und Hof-Flocki des ASV, Hanse „The Allrounder“, sein Cousin Manfred „der Stromer“, Stefan „der Cowboy“  als AH-Leiter, Ritch „ der Hüttenbauer“, Andreas „der künftige Magath“, bis hin zum damaligen 1.Vorstand Markus „da Chef“. Auch einige zusätzlich interessierte wie Hans „der mittlerweile Jugendtrainer“, Wolfi „ der Fußball-Manager“  oder Much „der Auswanderer“  beteiligten sich an den regen Diskussionen.
Letztendlich wurde Reni „das Lachen“, mit der Aufgabe betraut:
„Suach uns wos gescheids zum furtfahrn, wos schee is, wos was zum Saufa gibt und wo uns no koana kennt.“ Reni arbeitete damals noch bei einem ortsansässigen Transportunternehmen.
 
Neben den Vorschlägen „Altstadtfest in Altenmarkt“ und „Bäderreise nach Bad Birnbach“ kam auch die „Sandkerwa zu Bamberch“ (Kirchweihfest des Stadtteils Sand in Bamberg) aufs Tablett. In einer nächsten langen Sitzung wurde die Jungfernfahrt in die Studentenstadt Bamberg beschlossen.
Mit einem Kleinbus, organisiert durch’n Hirte wurde die Reise begonnen. Die Wallfahrer aus Glonn wurden im Hotel/Pension Garni am Berliner Ring wirklich herzlich empfangen.
Das Sandkerwa-Fest entpuppte sich als absoluter Haupttreffer, als Schmelztiegel der verschiedenen Kulturen und erholsames Urlaubsziel müder Seelen.
 
Seit der ersten Testfahrt im Jahre 2001 hat sich der harte Kern der Bamberg-Fahrer herauskristallisiert. Befreit von anfänglichen Trittbrettfahrern besteht die Gruppe heute aus 7 Personen, eben denen, de dabei san: (Siehe Fotoalbum auf der Internetseite.)
 
Auch bei der Namensgebung haben es sich die eifrigen Burschen nicht leicht gemacht. Zunächst war der Titel „Die glorreichen Sieben“ Favorit. Allerdings kam recht rasch die Meldung, dass eine derartige Gruppe scheinbar bereits aus dem öffentlichen Fernsehen bekannt ist.
Dort wollten die Buben aber zunächst nicht hin, deshalb ließen Sie diese Idee fallen. Leider erreichte den Hanse diese Nachricht erst relativ spät. Er hatte sich seine Rolle als Yul Brunner zu diesem Zeitpunkt frisurtechnisch schon zu sehr verinnerlicht. Von Otto Walkes wurde der aus früheren Zeiten bekannte Begriff „Die Sieben Zwerge“ drehbuchmäßig bereits neu behandelt. Somit fiel auch dieser Titel aus. Schließlich einigte man sich auf „BB“: übersetzt „Bamberger Buam“.
Dies geschah auch im Andenken anWunderbare Vorbilder wie „Brigitte Bardot“ , „Bernhard und Bianca“ und „Bussi Bär“.
 
Neben dem jährlichen Ausflug nach Bamberg erfreut sich die Gruppe auch mehr und mehr an anderen kulturellen Veranstaltungen: Die Fachvorträge „ Schnalzen ohne Zunge“ von Markus Zistl oder „Falsches Bauen“ von Franz Schwaiger jun. erfreuen sich größter Beliebtheit.
Der Vortrag „Stopfen ohne Garn“ von Markus Bredenhöller wurde bisher mangels Interesse verschoben.
 
So war's und ned anders!